Die Mehrtagestour des TV 1864 führte die Wanderer nach Gersfeld-Obernhausen. Gleich am Nachmittag ging es zur Wasserkuppe, mit 950 m die höchste Erhebung der Rhön. Sie gilt als die Wiege des Segelflugs.

Aufgrund mangelnder Thermik war allerdings nicht allzu viel Betrieb. Der Rückweg führte an der Quelle der Fulda vorbei, im Oberlauf auch Gersfelder Wasser genannt. Als linker Quellfluss mündet sie nach 220 km bei Hann. Münden in die Weser.

Am nächsten Tag war das Rote Moor im Naturschutzgebiet Lange Rhön das Ziel. Informationen zur Moorgeschichte begleiteten den Weg auf dem Bohlenpfad zum Aussichtsturm. Am Schwabenhimmel mit dem Sendemast Heidelstein hatte man eine weite Sicht nach Westen zur Wasserkuppe und ins Fuldatal und nach Süden zum Kreuzberg.

Letzterer war ein weiterer Punkt der Wanderreise. Der heilige Berg der Franken – der 928 m hohe Kreuzberg – bildete die Kulisse für diese Tour. Vom Franziskanerkloster aus dem 17. Jh. führten 296 Stufen zur Kreuzigungsgruppe. Nach der verdienten Rast auf der Gemündener Hütte ging es steil bergab in das mittelalterliche Bischofsheim.

Der absolute Höhepunkt war die Milseburg Extratour. Die Milseburg prägte diesen Rundweg auf ganzer Länge. Neben dem eindrucksvollen Gipfelerlebnis dominierte der markante Berg die herrlichen Panoramen, die sich von zahlreichen Aussichtspunkten ergaben. Auf dem 835 m hohen Gipfel befindet sich die St, Gangolf Kapelle, in der noch regelmäßig Gottesdienste stattfinden,.

Zum Abschluss des Tages wurden die Wanderer mit einem Sektempfang und einem ausgezeichneten 4-Gänge Menü im Verwöhnhotel Fuldaquelle überrascht. Die Gruppe bedankte sich bei Ursula Blümle für die Idee und die Organisation dieses Kurztrips mit einem Präsent. Ein großes Dankeschön galt auch den Fahrern, die alle wieder sicher nach Hause brachten.